9 wichtige Merkmale, die Sie vor dem Kauf einer Nachbildung des Lakhovsky-Mehrwellenoszillators prüfen sollten

Wenn Sie den Kauf einer präzisen Nachbildung des originalen Lakhovsky-Mehrwellenoszillators erwägen, sind Ihnen sicherlich schon die verschiedenen im Internet angebotenen „Mehrwellenoszillatoren“ aufgefallen. Einige dieser Nachbauten sind gut verarbeitet, viele haben jedoch nur wenig mit den Originalgeräten gemein, die Dr. Georges Lakhovskys ehemalige Firma Laboratoires COLYSA zwischen 1931 und 1940 herstellte.

Basierend auf ihrer technischen Analyse haben wir neun wichtige Merkmale zusammengestellt, die beim Kauf eines Nachbaus des Lakhovsky-Mehrwellenoszillators zu beachten sind. Diese Merkmale sind entscheidend, um die Effekte der Originalgeräte zu erzielen. Die Liste kann als Orientierungshilfe bei der Bewertung verschiedener Angebote auf dem Markt dienen.

Die 9 wichtige Merkmale

1) Auslöschung von gesendeten und reflektierten Signalen

Die Auslöschung von Signalen ist ein grundlegendes Funktionsprinzip der Lakhovsky-Mehrwellenoszillatoren. Gesendete und reflektierte Signale sind um 180° phasenverschoben und löschen sich so zwischen den Antennen gegenseitig aus. Diese Auslöschung ist essenziell für die Erzeugung eines hohen Skalarpotentials. Würden sich die gesendeten und reflektierten Signale nicht auslöschen, wären die Effekte des Geräts deutlich anders als die des ursprünglichen Mehrwellenoszillators.

2) Lakhovsky-MWO-Antennen

Eine Lakhovsky-MWO-Antenne besteht aus zwölf Spaltringresonatoren, wobei der größte Spaltring einen Durchmesser von 50 cm aufweist. Sie besteht aus Metallrohren, die mithilfe von verdrillten Seidenbändern frei im Raum aufgehängt sind. Diese Bänder formen und lenken die Abstrahlkeule des Signals zur gegenüberliegenden Antenne. Obwohl auch planare Antennen bedingt funktionieren würden, unterscheiden sie sich in ihrem Verhalten von den röhrenförmigen Spaltringresonatoren. Die Antennen sollten sich leicht in die obere oder untere vertikale Position drehen lassen.

3) Resonatorspulen & Hauptresonanz-Frequenz

Die Hauptresonanzfrequenz der Hochspannungsresonatorspulen sollte im Frequenzbereich der ursprünglichen Lakhovsky-Mehrwellenoszillatoren liegen. Die Hochspannungsresonatorspulen müssen so konstruiert sein, dass die Bildung von Koronaentladungen und die damit verbundene Beschädigung der Drahtisolierung verhindert wird. Alle Hochspannungskabel müssen stark isoliert sein (in der modernisierten Version wird dies aus Sicherheitsgründen durch ein Koaxialkabel mit geerdeter Schirmung ersetzt).

4) Einstellbare Eingangsparameter

Die Ausgangsspannung muss einstellbar, Eingangsspannung und -strom müssen überwachbar sein. Der Bediener des Geräts muss die gewünschten Betriebsbedingungen präzise einstellen und die Eingangsparameter überwachen können.

5) Einstellbare Entladungsimpulsrate

Die Entladungsimpulsrate der V-förmigen Funkenstrecke muss präzise einstellbar und reproduzierbar sein. Der Bediener muss die Impulsrate präzise einstellen und den Betrieb der Funkenstrecke durch ein UV-geschütztes Kontrollfenster überwachen können. Die Funkenstrecke muss eine schnelle Funkenlöschung und eine reproduzierbare Einstellung gewährleisten.

6) Geeignete Verkabelung

Die Kabel müssen ozonbeständig sein und zusätzliche Sicherheit bieten. Die interne Verkabelung der Netz- und Hochspannungstransformator-Ausgangsabschnitte muss vor ozonbedingter Zersetzung geschützt sein. Externe Hochspannungskabel sind funktional Teil des Primärkreises. Dies bedeutet, dass bei einem Ausfall der Kabelisolierung ein erhöhtes Risiko für einen versehentlichen Stromschlag besteht, der aufgrund der in Hochspannungskondensatoren gespeicherten erheblichen Energie sehr gefährlich sein kann. Die Qualität der Erdung und die Kabellänge bestimmen die Form der Signalhüllkurve, die ein entscheidender Faktor für den ordnungsgemäßen Betrieb des Geräts ist.

7) Geerdetes Metallgehäuse

Das Gerätegehäuse sollte aus Metall bestehen und geerdet sein, da ein geerdetes Metallgehäuse Funkstörungen erheblich reduziert und den Bediener vor Stromschlägen schützt. Ein vollständig geerdetes Metallgehäuse ist die beste Methode, die Umgebung vor HF-Störungen abzuschirmen.

8) Hochwertige, maßgefertigte Bauteile

Alle kritischen Bauteile/Komponenten müssen ausreichend robust sein und allen möglichen elektrischen Extrembedingungen standhalten, um über viele Jahre zuverlässig zu funktionieren. Dazu gehören beispielsweise Hochspannungskondensatoren, Primärkreisdrähte, Funkenstrecke, Sicherheitsfunkenstrecke, Hochspannungstransformator und Hochspannungsresonatoren.

9) Unverzichtbares Erdungs-Zubehör

Das Replika-Set sollte historisch verwendetes Zubehör enthalten, darunter eine kapazitiv gekoppelte Fußplatte. Die originalen Lakhovsky-Mehrwellenoszillatoren waren jeweils mit einer kapazitiv gekoppelten Fußplatte ausgestattet. 

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